Aktuelles

JTPhil 2018 „Arbeit und Spiel“ erschienen

Der 4. Jahrgang des Jahrbuchs ist erschienen, diesmal mit dem Schwerpunkt: „Arbeit und Spiel“.
Mit Beiträgen vonFrancesco Amigoni, Andreas Brenneis, Petra Gehring, Armin Grunwald, Florian Heßdörfer, Wolfram Ette, Christoph Hubig, Andreas Kaminski, Nicole C. Karafyllis, Christian Klager, Alexander Kluge, Uwe Küster, Oliver Laas, Hildrun Lampe, Pieter Lemmens, Stefan Meißner, Alfred Nordmann, Felix Raczkowski, Markus Rautzenberg, Michael Resch, Nicole J. Saam, Viola Schiaffonati, Alexander Schmidl, Jan C. Schmidt und G. Günter Voß.

Mehr Informationen dazu hier.

Das Jahrbuch kann beim Verlag als Druckwerk bestellt oder in der Nomos-eLibrary digital bezogen werden.

CfP: JTPhil 2019 – Steuern und Regeln

Unter der Leitdifferenz „Steuern – Regeln“ (ähnlich „Steuern – Sichern“) werden in der herkömmlichen Technik­philosophie die beiden Operationsmodi „klassischer“ Technik gefasst und beschrieben. Dies geschieht in zweierlei Hinsicht: zum einen in der Absicht, die sich seit der neolithischen Revolution ausprägende menschliche Technik im Unterschied zur „Zufallstechnik“ (Ortega y Gasset) höherer Spezies oder der Urmenschen zu spezifizieren; zum anderen mit dem Ziel, das Verhältnis von Technik und (Natur-)wissenschaft genauer freizulegen. Indessen fordern aktuelle Technologien, historische Zustandsbeschreibungen einer „Technoscience“ sowie neue epistemische Praktiken die Zweiteilung von „Steuern“ und „Regeln“ heraus. Erbeten werden Beiträge, die das Thema Steuern und Regeln im Hinblick auf neue technik­philo­sophische Herausforderungen adressieren oder die klassischen Konzepte auf eine neue Weise befragen.

Der vollständige CfP und nähere Angaben für Manuskripteinsendungen finden sich hier.

CfP JTPhil 2018 – Arbeit und Spiel

Spiel und Arbeit gelten oft als Gegensätze: Das Spiel als freie Betätigung menschlicher Vermögen, die Arbeit als deren Subordination unter einen äußeren Zweck. Die Festlegung des Spiels auf konsequenzlose Wiederholbarkeit hat ihm den Ruf des Unernsten eingetragen, während das Abzwecken der Arbeit auf die Nützlichkeit ihres Resultats im Bund mit der Sorge ums Dasein steht. In Bezug auf das in ihnen realisierte Verhältnis von Mittel und Zweck scheinen beide Tätigkeiten auf den ersten Blick gut unterscheidbar: Ist in einem Arbeitsprozess der Zweck gesetzt, für den die geeigneten Mittel gesucht, eingesetzt und optimiert werden, erlaubt das Spiel bei gegebenen Mitteln eine freie Suche, Variation und Erprobung möglicher, noch unbekannter Zwecke. Auf einen zweiten Blick scheint dieser Gegensatz jedoch, gerade in den hochentwickeltsten Ausprägungen beider Tätigkeitsformen, zu verschwinden... weiterlesen

Verlagswechsel

Das Jahrbuch erscheint ab dem 3. Jahrgang (2017) gedruckt und digital in der Edition Sigma bei Nomos. Die digitale Ausgabe bietet Ergänzungen sowie kleinere, aktuelle Wortbeiträge.

Die ersten beiden Jahrgänge sind im diaphanes Verlag erschienen. Die entsprechenden Ausgaben und Beiträge sind gedruckt oder digital nach wie vor dort erhältlich.

CfP JTPhil 2017 – Technisches Nichtwissen

Das Nichtwissen ist in aller Munde. Von Nichtwissenskulturen in der zweiten oder reflexiven Moderne ist die Rede, von Agnotologie als neuem Forschungszweig, von wicked problems und ihren clumsy solutions. Wo Nichtwissen sich durch Komplexitäts­steigerung unwiderruflich im zu Wissenden einnistet, fordert es als Grenze, Schranke und Kehrseite des Wissens die sogenannte Wissensgesellschaft heraus. Vor allem Risiko­poten­tiale und Gefahren kommen hier in den Blick, von denen wir gerade genug wissen, um Wissensansprüche zu formulieren, die sich womöglich nie einlösen lassen. weiterlesen

JTPhil 2016: Themenschwerpunkt »List und Tod« ist erschienen!

Die JTPhil 2016 ist erschienen! Themenschwerpunkt ist: Technik, List und Tod. Ein Dreieck, das selbst in der Philosophie die Koordinatensysteme durcheinan­der bringt. Als indirekter Modus, als Ersatz von Gewalt durch Vermittlung, als Gewinnung von Vortei­len angesichts überlegener Mächte ist Technik ebenso eng gebunden an die ‒ dubiose? bravouröse? ‒ Vernunftform der »List« wie an die (Be-)Drohung mit dem Tod. Wie beim listigen Odysseus, den die Literatur als »Techniten« attribuiert  weiterlesen

CfP: JTPhil – Alle Rubriken

Beiträgerinnen und Beiträger sind eingeladen, Abhandlungen zu allen Fragestellungen der Technikphilosophie einzureichen. Manuskripte können in deutscher, englischer und französischer Sprache eingesandt werden. Vorschläge für zu rezensierende Texte und das Archiv sind ebenfalls willkommen.

Einreichungen müssen in anonymisierter Form vorliegen und sollten nicht mehr als 33.000 Zeichen (inkl. Leerzeichen, Bibliographie und Anmerkungen) umfassen und ein max. 700 Zeichen langes Abstract enthalten. Alle persönlichen Angaben dürfen auf Grund des Review-Verfahrens ausschließlich auf dem Deckblatt vermerkt werden. Detaillierte Informationen zur formalen Textgestaltung finden Sie hier (Stylesheet).

JTPhil 2015 ist erschienen

Das erste Jahrbuch Technikphilosophie ist erschienen. Es kann im Buchhandel oder direkt bei unserem Verlag diaphanes bestellt werden. Dort findet sich auch die Möglichkeit, das Jahrbuch 2015 oder einzelne Beiträge digital zu erwerben. Zum Inhaltsverzeichnis JTPhil 2015.

Mit Beiträgen unter anderem von  Malte Bachem, Rainer Becker, Karsten Berr, Vincent Bontems, Dominique Bourg, Kai Denker, Eneia Dragomir, Alban Frei, Gerhard Gamm, Petra Gehring, Volker Gerhardt, Ruben M. Hackler, Gilbert Hottois, Wybo Houkes, Christoph Hubig, Mario Kaiser, Andreas Kaminski, Werner Kogge, Johannes Lenhard, Andreas Luckner, Samuel Misteli, Michael Nagenborg, Alfred Nordmann, Hans-Jörg Rheinberger, Günter Ropohl, Benjamin Seibel, Habakuk Tibatong, Pieter E. Vermaas.